Roger Federer: Der vielleicht beste Tennisspieler aller Zeiten
Sein Name hat längst einen festen Platz in den Geschichtsbüchern des Sports: Roger Federer. 20 Grand-Slam-Titel, 103 Turniersiege auf der ATP-Tour, 310 Wochen als Nummer eins der Welt – davon 237 in Serie: Kaum ein Sportler seiner Generation hat den Tennissport so geprägt wie der elegante Schweizer. Acht Titel in Wimbledon, sechs bei den Australian Open, fünf bei den US Open und einer bei den French Open – Federer hat jedes der vier großen Turniere gewonnen und einen Spielstil etabliert, der Millionen Menschen für Tennis begeistert hat.
Trotz des enormen Erfolgs gilt Federer als bodenständig und bescheiden, setzt seine Strahlkraft für soziale Zwecke ein und blickt gern über den Tellerrand des Sports hinaus. Leistungen und Persönlichkeit reihen ihn neben Sportgrößen wie Michael Jordan oder Muhammad Ali ein.
Aus der beschaulichen Schweiz in die Welt: Federers Tenniskarriere
Der in Basel geborene Roger Federer begann mit drei Jahren mit dem Tennissport, entschied sich aber erst neun Jahre später für eine Tenniskarriere. So selbstverständlich seine Titel heute erscheinen – die ersten Erfolge kamen erst in der späten Jugend: Von 1995 bis 1997 gewann er sieben Schweizer Juniorenmeistertitel, sein ATP-Debüt gab er 1998 in Gstaad. Schnell schaffte er den Sprung unter die besten 100 Spieler der Welt.
Der erste Turniersieg ließ nicht lange auf sich warten: 2001 triumphierte Federer in Mailand, in Paris erreichte er sein erstes Grand-Slam-Viertelfinale. Der große Coup gelang wenige Wochen später in Wimbledon – im Achtelfinale besiegte er den mehrfachen Titelträger und sein Idol Pete Sampras, ein Match, das rückblickend wie eine Thronübergabe wirkt. Den ersten Masters-Series-Titel sicherte sich „FedEx“ ein Jahr später in Hamburg, gleichbedeutend mit einem Platz in den Top 10 der Welt.
Gewinn aller Grand-Slam-Turniere: Federer ist im Tennis-Olymp angekommen
2003 gelang der endgültige Durchbruch: Bei seinem Lieblingsturnier in Wimbledon schlug Federer im Finale den Australier Mark Philippoussis. Was dann folgte, hat der Tennissport so nie wieder gesehen – seine ersten sieben Grand-Slam-Finals gewann er alle, von Wimbledon 2003 bis zu den Australian Open 2006. Er wurde zum Seriensieger in Wimbledon, bei den Australian Open und den US Open, eroberte die Spitze der Weltrangliste und gab sie 237 Wochen am Stück nicht mehr her.
Am „Grand Slam“, dem Gewinn aller vier Major-Titel in einer Saison, schrammte Federer mehrfach knapp vorbei. Der Grund: Bei den French Open gab es mit Rafael Nadal lange einen Mann, der für ihn nicht zu bezwingen war. Der Spanier wurde zum großen Gegenspieler des Schweizers – auch auf allen anderen Plätzen der Tour. Ihr Wimbledon-Finale 2008, fast fünf Stunden lang und im Halbdunkel entschieden, gilt bis heute als bestes Tennisspiel aller Zeiten. Privat verstehen sich die beiden übrigens blendend.
2008 musste Federer die Spitze der Weltrangliste erstmals wieder abgeben. Dafür gelang ihm ein Jahr später mit dem Erfolg bei den French Open der ersehnte „Karriere-Grand-Slam“: Im Finale von Paris bezwang er den Schweden Robin Söderling, der zuvor überraschend Nadal ausgeschaltet hatte. Damit war der Kreis geschlossen – Federer hatte jeden der vier großen Titel im Schrank.
Federer dominiert auch noch im fortgeschrittenen Alter
Auch im neuen Jahrzehnt riss die Erfolgsstory nicht ab: 2010 gewann der Schweizer erneut die Australian Open. 2011 blieb er erstmals seit 2002 ohne Major-Titel, nur ein Jahr später folgte der siebte Streich in Wimbledon sowie Olympia-Silber in London – Gold hatte er bereits 2008 in Peking im Doppel mit Stan Wawrinka geholt. Neben Nadal duellierte sich Federer nun zunehmend mit Novak Djokovic; die drei Ausnahmeerscheinungen prägten den Tennissport über ein Jahrzehnt. 2016 bremsten Knieverletzungen den Schweizer, sodass er nach über 14 Jahren aus den Top 10 rutschte. Viele hielten seine Zeit für abgelaufen.
Doch dann kam 2017 – und mit ihm eines der schönsten Comebacks der Sportgeschichte. Nach einem halben Jahr Pause siegte Federer bei den Australian Open und sicherte sich kurz darauf seinen 8. Wimbledon-Titel, im Finale deutlich in drei Sätzen gegen Marin Cilic. Damit übertrumpfte er Pete Sampras und stieg zum ältesten Wimbledon-Sieger der Open Era auf. 2018 wurde er mit 36 Jahren die älteste Nummer eins der Welt, 2019 gewann er in Dubai den 100. ATP-Titel seiner Karriere.
Abschied und Ehrung: Laver Cup 2022 und Hall of Fame 2026
Nach mehreren Knie-Operationen beendete Roger Federer seine Karriere im September 2022 beim Laver Cup in London – im Doppel mit Rafael Nadal, vor einer Arena voller Tränen. Es war der Abschied einer Ära, aber nicht das Ende der Geschichte: Am 30. August 2026 wurde Federer in Newport in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen, die höchste Auszeichnung des Tennissports. Passend dazu legte Wilson eine limitierte Hall-of-Fame-Edition seines Signature-Schlägers auf.
Federers Erfolgsfaktoren: Vielseitigkeit, Athletik und mentale Stärke
Roger Federer ist wahrscheinlich der vielseitigste Spieler, den der Tennissport je hervorgebracht hat: Dank seiner Variabilität kam er mit jedem Belag bestens zurecht. Er beherrschte jeden Schlag, seine Vorhand gilt als besonders stark – dazu die perfektionierte Beinarbeit, mit der sich kaum ein anderer so elegant über den Platz bewegt. Außergewöhnlich war auch seine mentale Stärke: In entscheidenden Momenten rief Federer sein bestes Tennis ab und zeigte selten Emotionen. Übrigens: Als Jugendlicher galt er noch als lautstark und hitzköpfig.
Roger Federers Ausrüstung: Schläger, Schuhe & Outfit
Federer spielte seine gesamte Profikarriere mit Wilson – zuletzt mit dem legendären Pro Staff RF 97 Autograph, den er selbst mitentwickelt hat. Sein Erbe lebt in der Wilson RF-Serie weiter, die gemeinsam mit ihm entstanden ist: Der RF 01 Pro ist mit 320 g das Profi-Modell für Spieler mit langem, kontrolliertem Schwung, der RF 01 (300 g) die zugänglichere Variante für ambitionierte Turnierspieler und der RF 01 Future (280 g) der Einstieg für Aufsteiger und jüngere Spieler. Alle drei kommen mit 632 cm² Kopfgröße und 16/19-Besaitungsbild – reichlich Kontrolle, aber genug Spin-Fenster für modernes Tennis. Wer es klassischer mag, findet die Wurzeln der Reihe in der Wilson Pro Staff Serie.
Bei seinem Schuhausrüster ist Federer nicht nur Testimonial, sondern Investor und Mitgestalter: 2019 stieg er beim Schweizer Sportmarken-Newcomer On ein und entwickelte mit dem Unternehmen die Modellreihe THE ROGER. Ein Profi, der seinen eigenen Schuh mitentwirft und am Unternehmen beteiligt ist – das gibt es praktisch nur einmal. Bei Tennis-Point findest du die aktuellen On Tennisschuhe von THE ROGER Pro über THE ROGER ADV Pro bis THE ROGER Pro Fire – jeweils als Allcourtschuh und als Sandplatzschuh, für Herren und Damen.
Seit 2018 trägt Federer auf dem Court Bekleidung von Uniqlo. Den unverwechselbaren Schweizer Look bekommst du bei Tennis-Point über die On Tennisbekleidung – Court-Shirts, Shorts und Kleider aus derselben Marken-DNA wie seine Schuhe. Dazu passen die Tennisbekleidung für Herren und Caps & Visors.
Das RF-Logo gibt es auch abseits des Schlägers: Die Wilson Schlägertaschen der Tour RF Linie und die Wilson Rucksäcke sorgen für zuverlässigen Schutz und den passenden Auftritt. Abgerundet wird das Setup mit Wilson Overgrips, Wilson Tennissaiten und den RF Dämpfern.
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Roger Federer wurde fünfmal mit dem Laureus World Sports Award als Weltsportler des Jahres ausgezeichnet – ein Rekord, den er sich nur mit Novak Djokovic teilt. Sein Stil und seine Ausrüstung inspirieren bis heute eine neue Generation um Carlos Alcaraz und Jannik Sinner. Bei Tennis-Point bekommst du die komplette Federer-Welt an einem Ort: Schläger der Wilson RF-Serie, On Tennisschuhe der Reihe THE ROGER, Taschen, Griffbänder und Zubehör mit RF-Logo – kuratiert von Tennisspielern für Tennisspieler und in der Regel sofort lieferbar. Entdecke außerdem die Ausrüstung vieler weiterer Tennisprofis.